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Neckarhalle Ilvesheim
 Die
Neckarhalle ist Heimat der Spielvereinigung Ilvesheim. Die Hallensportarten, wie
Handball, Turnen, Karate oder Tischtennis, nutzen die Einrichtung, um zu üben
und ihre Spiele auszutragen. Die Turnabteilung präsentiert sich in der
Neckarhalle bei ihren Turnschauen. Aber auch die Fußballer nutzen die
Sportstätte. Die Halle wurde 2001 umfangreich saniert. Ein neuer Boden wurde
montiert, die Halle gestrichen. Eine neue Tribüne wurde aufgestellt. Im Foyer
haben Handballer ehrenamtlich den Pinsel geschwungen. Die Abteilung hat
obendrein eine Küchenanlage mit Tresen aufgebaut und bezahlt. So sieht das Foyer
repräsentativ aus.
Der
Blick zurück zeigt, dass die Halle im Jahre 1974 eingeweiht wurde. Am 20.
Dezember 1974 übergab die Gemeinde offiziell der Bevölkerung das neue
Sportzentrum. Dies besteht aus dem Hallenbad, dem Kunststoffsportplatz sowie der
Neckarhalle. 7,7 Millionen Mark investierte die Kommune damals in das
„Sportzentrum II“. („Sportzentrum I“ ist das Neckarstadion). Fünf Millionen Mark
stammten aus Eigenmitteln und Darlehen. 2,7 Millionen Mark erhielt Ilvesheim an
Zuschüssen. In die Neckar- sowie die Schwimmhalle flossen 7,2 Millionen Mark.
Der erste Kunststoffsportplatz im unteren Neckarraum kostete weitere 250.000
Mark. Ein neues Haus mit zwei Dienstwohnungen für 250.000 Mark ergänzte die
Anlage. Ein Kinderspielplatz, in der Regie des Gewerbevereins erstellt, kam mit
allen Spenden und Eigenleistungen auf weitere 20.000 Mark. Während das
Sportzentrum im Dezember 1974 offiziell seiner Bestimmung übergeben worden war,
rollten in der Neckarhalle aber schon im Mai 1974 die Bälle. Exakt am 8. Mai
fand die Einweihung statt. Knapp ein Jahr zuvor waren die Bauarbeiter angerückt.
Der erste Spatenstich war am 4. Juni 1973 erfolgt.
Klaus Neumann
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