Ehre wem Ehre gebührt, daher startet dieser Bericht mit den Ereignissen um kurz vor 20.00 – lange nach Schlusspfiff. Denn am letzten Heimspieltag dieser Runde wurden kurz vor Anpfiff der Herren 1 einige Spieler und Trainer für ihr langjähriges Engagement gewürdigt. Die beiden Trainer der „Zweiten“, Jannik und Marc gehörten ebenfalls dazu, die sich nach langjähriger Betreuung vom Spielfeldrand nun anderen Aufgaben widmen werden. Vielen Dank für die schöne Zeit – insbesondere die Meisterschaft 24/25 wird uns allen in guter Erinnerung bleiben. Zum Abschied gab es Lektüre von Carlo Ancelotti: „Wie man Menschen und Spiele gewinnt“. Dass ihr beides könnt, habt ihr in den letzten Jahren bewiesen. Es war sportlich und menschlich einfach nice mit euch 🙂
Nachdem die Augen jetzt wieder getrocknet sind, kommen wir zum sportlichen Teil des Wochenendes. Mit Laudenbach 2 reiste der direkte Tabellennachbar und somit zweite Abstiegskandidat auf die Insel. Das Spiel wurde dadurch die Definition von „Pflichtsieg“ – für beide.
Doch Ilvesheim legte los, als hätte man genau darauf gewartet: 2x Max, 2x Andi und nach fünf Minuten stand es bereits 4:1. Kann man mal so machen. Jung und Alt harmonierten dabei insgesamt einmal mehr erfreulich gut. Hinten lief es eher so mittel. Stefan im Tor wurde phasenweise etwas zu häufig mit der Aufgabe „Mach du das mal“ allein gelassen, erledigte diese aber mit Bravour. Begeistert war er davon trotzdem eher nicht – und das auch völlig zurecht. Zum Glück funktionierte zumindest die schnelle Mitte über Flo und Felix hervorragend, sodass man sich bis zur Pause ein kleines, aber feines Polster erarbeiten konnte (16:12).
In Runde zwei machten die Hausherren einfach das, was auch die Cantina Band am besten kann: das selbe nochmal spielen. Allerdings nicht wie die habe Stunde zuvor, sondern eher so wie die letzten Wochen. Heißt: Anstatt den Sack frühzeitig zu zu machen, wurde es mal wieder unnötig spannend. Anstatt +4 Tore hieß es zehn Minuten vor dem Ende plötzlich -1 (23:24, 50’). Auf ne weitere Pleiten hatte niemand Bock, am wenigsten Felix, Elias und Jens, die das Spiel in wenigen Minuten wieder zu Gunsten der Spvgg drehen konnten (28:24, 56’). Einen mindestens ebenso großen Anteil an dieser entscheidenden Phase hatte Jonathan zwischen den Pfosten, der seinen Kasten kurzerhand für geschlossen erklärte.
In den letzten 125 Sekunden kam es zum Familientreffen in der Halle. Gleich drei Väter durften sich die Platte mit ihren Söhnen teilen. Awww. Das wird’s wohl so schnell nicht wieder geben. Den Schlusspunkt der Partie setzte passender Weise Marc, der vermutlich einen neuen Rekord aufgestellt hat: mit 125 Sekunden Spielzeit in der kompletten Saison gleich drei Kästen zu erwirtschaften, muss man auch erstmal hinkriegen. Prost!
Es spielten: Stefan Zieher, Jonathan Konradi (beide Tor), Jannis Schwöbel (1/1), Florian Gruteser (2), Paul Jarmer, Jens Krauss (4), Felix Schwöbel (6), Tim Zieher (1), Peter Nahlenz (1), Maximilian Kneier (3), Joachim Hildebrand (5), Andreas Dasch (2), Tobias Möller (1), Elias Helfert (3), Nathanael Dasch, Marc Kneier (1)