Handball Ilvesheim

Der Blick geht nach Oben

Mit einem deutlich verjüngten Team gehen die 1. Damen der SG Ilvesheim/Ladenburg in der Saison 2026/27 an den Start. Schon in der vergangenen Spielzeit kam es für den Bezirksoberligisten mit dem Ausfall von gleich fünf Stammspielerinnen durch Schwangerschaften, langfristige Verletzungen und einen Auslandsaufenthalt personell knüppeldick, doch durch die wertvolle Unterstützung aus der „Zweiten“ und die Integration der talentierten A-Jugendspielerinnen bekamen die SG-Mädels nach dem Trainerwechsel im Frühjahr noch rechtzeitig die Kurve. Die SG sammelte unter der Regie des Trainer-Teams Jannik Schubert und Thorsten Hof mit mutigen Auftritten sogar gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte Punkte und arbeitete sich mit einer kleinen Siegesserie weg vom Tabellenende. Platz sieben in der Zehner-Staffel war am Ende der Lohn.

Diesen Schwung will der Bezirksoberligist nun auch in die neue Saison mitnehmen und hat in der Vorbereitung die Grundlagen für modernen Tempo-Handball und eine mehr auf Ballgewinne ausgelegte Abwehrarbeit gelegt. Gegen meist höherklassige Testspielgegner aus der Verbands- und Landesliga wechselten sich dabei Licht und Schatten ab, insgesamt gehen die Mannschaftsverantwortlichen aber optimistisch in die neue Runde.

„Wir möchten wieder mehr nach oben, statt ständig nur nach unten schauen“, soll es laut Trainer Schubert keine dritte Zitterpartie in Folge geben. Dafür wollen die SG-Frauen strukturierter auftreten, mit einem klaren Plan an die sich stellenden Aufgaben herangehen und weniger ausrechenbar sein. Zudem liegt das Augenmerk weiter auf der Integration der ehemaligen A-Jugendlichen, um unter Führung der etablierten Spielerinnen eine nachhaltige Basis für den Frauenhandball in der SG zu sichern. „Schließlich wollen wir auch unseren Talenten in der A-, B- und C-Jugend eine Perspektive vor Ort bieten. Die SG hat hier noch viel Potenzial und eine gute Zukunft vor sich“, meint Co- und Torwarttrainer Hof.

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