Auf den Neckar-Cup kann die Handballabteilung mit Recht
stolz sein. Das Kleinfeldhandballturnier
avancierte
zum größten Handballspektakel in der Region. An zwei Tagen kommen über 130
Mannschaften ins Neckarstadion. Das sind alleine über 1000 Sportler, die
auf dem grünen Rasen um attraktive Preise kämpfen und sich unter den
Nussbäumen gemütlich
niederlassen.
Die Disco am Samstagabend auf dem Sportgelände wird von der Jugend und den
Junggebliebenen aus der gesamten Region geschätzt. Der große
Wettbewerb erreichte im Jahre 2001 internationalen Status, als erstmals
Spieler aus dem Ausland teilnahmen. Zu den damals 124 Mannschaften zählten
auch Teams aus Chisinau in Moldawien sowie aus Rehovot in Israel.
Ein Blick zurück zeigt, dass das Turnier eine stete
Entwicklung erfuhr. Mit knapp 150 Mannschaften
ist
man organisationstechnisch an der Obergrenze angekommen. Die
Neckar-Cup-Gründer haben sich dies sicherlich nicht erträumt. Es war 1991,
als Abteilungsleiter Roland Gerth zusammen mit seiner Mannschaft das
Turnier ins Leben rief. Die Ursprünge solch eines Wettbewerb reichen
allerdings bis ins Jahr 1981 zurück, wo erstmals ein
Großfeldhandballturnier für AH-Mannschaften im Neckarstadion organisiert
wurde. Nach zehn Jahren AH-Großfeldturnier stellte die Abteilungsführung
auf ein Kleinfeldturnier um und lud zur Teilnahme neben AH-Teams auch
Männermannschaften ein. Im Jahre 1991 legte man schließlich den Grundstein
für das heutige Großereignis. Der Einladung an noch mehr Vereine und noch
mehr Mannschaften folgten 30 Teams. Sie nahmen 1991 am ersten Neckar-Cup
teil. In den folgenden Jahren wurde das Turnier Zug um Zug ausgebaut. Jahr
für Jahr gab es mehr Meldungen bis auf die heutige Zahl von bis zu 150.